E-Mobilität: Das zukunftsweisende Fortbewegungsmittel

E-Mobilität: Das zukunftsweisende Fortbewegungsmittel

Umweltfreundlich und enorm schnell! Die Popularität von Elektrofahrzeugen erhält steigenden Zuwachs in der Automobil Branche. Mit dem zunehmenden wissenschaftlichen Fortschritt bieten sie eine hervorragende Alternative zu den Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

Denken Sie darüber nach sich ein Elektrofahrzeug anzuschaffen? In diesem Beitrag sprechen wir die essenziellen Fragen zur E-Mobilität an. Wir zeigen Ihnen die Vorteile, erklären Ihnen die Vorbereitung und leiten Sie zu Ihrer individuellen Lösung. So erhalten Sie einen Einblick in Ihre saubere Fahrt Richtung Zukunft!

Lohnt sich der Einstieg in die E-Mobilität?

Selbstverständlich! Seit den letzten Jahren verändert sich die Welt der Mobilität dramatisch. Heutzutage sieht die Branche E-Mobilität als zunehmend greifbare Realität im weltweiten Verkehr auf den Straßen. Daneben verschwindet die Ansicht der E-Mobilität als futuristische Vision mehr und mehr.

In Zukunft bieten Elektrofahrzeuge das Potenzial Autos mit Verbrennungsmotor ganz abzulösen. Rekuperations- und Batteriesysteme entwickeln sich rasant weiter. Dass sorgt für erhöhte Reichweiten und sinkende Ladezeiten der E-Autos. Zusätzlich verweigert Europa in zwölf Jahren die Zulassung von neuen PKW und Kleintransportern die weiterhin Kohlendioxid ausstoßen. Das EU-Parlament besiegelt mit diesem Beschluss das faktische Ende des Verbrennungsmotors ab 2035.

Welche Vorteile bringt mir ein Elektrofahrzeug?

Der Übergang von traditionellen Verbrennungsmotoren zu elektrischen Antrieben erzeugt eine Vielzahl von Vorteilen. Angefangen bei einem umweltfreundlichen Handeln bis hin zu den wirtschaftlichen Aspekten.

 

  • Umweltfreundlich: E-Autos fahren emissionsfrei. Im Gegensatz zu Verbrennungsmotoren, die schädliche Abgase wie Kohlenstoffdioxid und Stickoxide ausstoßen und so der Umwelt schaden. Vorausgesetzt die Elektrizität stammt von Erneuerbaren Energien.

 

  • Weniger Lärm: Elektroautos sind deutlich leiser als herkömmliche Fahrzeuge. Dies reduziert die Lärmbelastung in städtischen Gebieten und trägt zu einem angenehmeren Lebensumfeld bei.

 

  • Niedrigere Betriebskosten: Elektroautos haben in der Regel niedrigere Betriebskosten pro Kilometer im Vergleich zu benzin- oder dieselbetriebenen Fahrzeugen. Elektrizität ist oft günstiger als Kraftstoff insbesondere dann, wenn sie ihren Strom selbst erzeugen. Hinzukommt das Elektroautos über weniger bewegliche Teile verfügen, was zu einem deutlich geringeren Wartungskosten führt.

 

  • Innovative Technologie: Elektroautos sind Vorreiter in Sachen innovativer Technologien. Fortschritte im Bereich der Batterietechnologie und Fahrzeugautomatisierung treiben die Entwicklung von Elektrofahrzeugen voran und verbessern ständig ihre Leistungsfähigkeit und Effizienz.

Haben E-Autos eine hohe Reichweite?

Einige Käufer scheuen sich vor dem Kauf eines Elektroautos. Sie befürchten, dass für ihre Zwecke die Automobile zu wenig Reichweite besitzen. Eine Angst die mit den technisch weiterentwickelten Elektrofahrzeugen und Batterien mit stärkerer Leistung auf dem Markt nach und nach wegfällt. Es existieren neuerdings Modelle, die eine Reichweite von über 600 km pro Ladezyklus erreichen. Dies deckt den täglichen Bedarf von Menschen mit längeren Pendelstrecken ab.

Reicht die Ladeinfrastruktur in Deutschland aus?

Eine gute Nachricht! – Die Anzahl von Ladestationen wächst kontinuierlich. Im Moment lassen die verantwortlichen Stellen noch mehr elektronische Fahrzeuge zu, als sich durch die öffentlichen Ladestationen versorgen lassen. Aktuell verzeichnet Deutschland laut der Bundesnetzagentur über 81.500 Normalladepunkte und mehr als 19.800 Schnellladepunkte für Elektrofahrzeuge (Stand: August 2023).

Die Ladestationen erfordern häufig eine unterschiedliche Bedienung. Einerseits gibt es spezielle Ladekarten. Andererseits lässt sich an einigen Standorten der Stromfluss ausschließlich per App aktivieren. Bei einer Vielzahl von Ladestationen bezahlen die Fahrer über das Smartphone. Bei anderen erhalten sie die Abrechnung per Post am Ende eines Monats. Ein Überblick auf die Ladeinfrastruktur einer Region verschafft die Bundesnetzagentur – Ladesäulenkarte.

Was kostet eine kWh an einer Ladesäule?

Unglaublich, aber wahr! An öffentlichen Ladesäulen existieren undefinierte Preisvorschriften. Die Preise bestimmt der Wettbewerb. Die Betreiber besitzen die Option ihre Strompreise frei festzulegen. Unternehmen, die den Markt beherrschen bindet ein Verbot ihre Position missbräuchlich auszunutzen.

Die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) variieren nach Anbieter teils stark. Das liegt an den unterschiedlich existierenden Tarifmodellen. Einige mit und andere ohne Grundgebühr. Zusätzlich zur Grundgebühr erheben die Betreiber ab einer gewissen Standzeit einen Aufschlag pro Minute. Obendrein wirkten sich die im Jahre 2022 stark angestiegenen Stromkosten auf die Ladestationen aus. Die meisten Anbieter erhöhten ihre Preise spürbar, manche bis zu 30 Prozent.

Lässt sich ein Elektrofahrzeug über die Haushaltssteckdose laden?

Vorsicht Brandgefahr! Die meisten Hausanschlüsse überfordert eine so hohe Belastung. Besonders ältere Gebäude überhitzen schnell, brennen durch oder entzünden sich! Die Idee mag in Zeiten von stark variierenden kWh Preisen an öffentlichen Ladestationen und der ausbaubedürftigen Ladeinfrastruktur verlockend klingen. Zusätzlich gibt es ein extra für diesen Zweck angefertigtes Kabel. Dennoch sollten Fahrer*innen bevor sie ein Elektrofahrzeug an der Haussteckdose laden diese von einem Fachmann überprüfen lassen. Das beugt unangenehmen Überraschungen vor.

Ein Elektrofahrzeug an einem Hausanschluss zu laden, erhöht die Ladezeit maßgeblich. Eine Haussteckdose liefert mit 2,3 Kilowatt einen Bruchteil der Leistung einer Wallbox mit bis zu 22 Kilowatt. Der Ladezyklus selbst kleinerer Batterien überschreitet so schnell die zehn Stunden Marke. Für bestimmte Personen wirkt das banal, da sie das Fahrzeug über die Nacht laden. Die Vorteile eines leistungsstärkeren Ladesystems lassen sich besonders in den kalten Jahreszeiten und in Situationen eines Notfalls deutlich abwägen.

Wie laden E-Autos am besten?

Strom aus der Photovoltaikanlage zu beziehen und diesen in das Elektrofahrzeug einzuspeisen, zählt zu den günstigsten und saubersten Methoden der umweltbewussten E-Mobilität. Für diesen Zweck gibt es einige exklusive Wallboxen auf dem Markt. Für die erforderlichen Voraussetzungen informieren entsprechende Expert*innen für Photovoltaik.

Ein Unternehmen, welches es sich zur Mission macht Menschen den Einstieg in die E-Mobilität so einfach wie möglich zu machen ist die SOMODO GmbH. Die integrierten Wallboxen ermöglichen es, ein Hybrid- und/oder Elektrofahrzeug bequem von zu Hause aus aufzuladen. Der eigens produzierte Strom fließt von der PV-Anlage auf dem Dach direkt in die Wallbox für einen umweltschonenden Ladevorgang.

Mit einer maximalen Leistung von bis zu 22 Kilowatt und verschiedenen Lademodi funktionieren die Wallboxen unabhängig von jeder Situation. Es bietet sich die Chance kürzere Ladezeiträume zu wählen oder das Fahrzeug über Nacht zu laden, um die Batterie zu schonen.

Mit einer intelligenten Steuerung lassen sich die Wallbox per App flexibel steuern. So gibt es die Alternative den in bewölkten Tagen geringen von der Photovoltaikanlage produzierten Strom in andere Geräte einzuspeisen. Umweltschonende E-Mobilität gestaltet sich so mehr und mehr flexibel für deutsche Haushalte.

Was gilt es bei der Installation einer Wallbox zu beachten?

Grundsätzlich Haushalte bei der Installation einer Wallbox laut (§ 19 Abs. 2 NAV) den aktuellen Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme zu informieren.

Empfohlene Wallboxen besitzen eine maximale Leistung von 22 Kilowatt. Technisch lässt sich diese Leistung zwar umsetzen in der Realität hängt diese Kennzahl von der Infrastruktur des Netzbetreibers ab. Die Installation einer Wallbox mit einer Leistung von über 12 Kilovolt-Amperes (kVA) – entspricht ungefähr einer (Wirk-)Leistung von elf Kilowatt – muss der Netzbetreiber genehmigen. Dieser verpflichtet sich ebenfalls innerhalb von zwei Monaten eine entsprechende Antwort auf die Mitteilung zu geben.

Lehnt der Netzbetreiber den Anschluss der Wallbox ab, erfordert es eines bestimmten Hinderungsgrunds und möglicher Abhilfemaßnahmen welche der Netzbetreiber, der Anschlussnehmer oder der Anschlussnutzer durchführt. Bei einigen Netzbetreibern existiert momentan zu wenig Infrastruktur, um die hohe Leistung zu bewältigen. Im Regelfall drosseln sie deshalb die Stromzufuhr auf elf Kilowatt.

Erfahrungsträchtige Unternehmen wie SOMODO unterstützen Einsteiger*innen bei der Beantragung und bieten eine fachgerechte Beratung an.

Gibt es Förderprogramme für E-Mobilität?

Der Einstieg in die E-Mobilität gilt als eine der höchsten Hürden. Schließlich handelt es sich, um ein großes Investment. Der staatliche Umweltbonus für Elektroautos gehört seit dem 18. Dezember 2023 der Geschichte an. Plötzlich schrecken Menschen, die auf die helfende Hand des Staates bauen zurück und überlegen es sich zweimal bevor sie in die E-Mobilität investieren. Selbst wenn es sich um einen zentralen Punkt für ein klimafreundliches Leben handelt. Aus werteorientierten Gründen bezahlen bestimmte Hersteller von E-Autos den Umweltbonus aus eigener Tasche. Einen Überblick der Hersteller mit einem solchen Programm gibt der ADAC auf ihrer Seite.

Förderprogramme für Photovoltaikanlagen bieten in diesem Jahr wieder die Chance interessant zu sein. Eine staatliche Förderung von 10.200,00 Euro wirkt im Angesicht der hohen Kosten einer Investition von Photovoltaikanlagen auf dem Dach als sehr verlockend. Besitzer von Elektrofahrzeugen und selbstbewohnten Häusern berechtigen sich, einen Antrag auf Förderung zu stellen.

Hier ergibt sich eine bedeutende Herausforderung: Bereits am Stichtag, dem 26. September 2023, war der Fördertopf von 300 Millionen Euro für das laufende Jahr innerhalb von nur 24 Stunden ausgeschöpft. Insgesamt wurden rund 33.000 Anträge bewilligt. Für das kommende Jahr plant die Regierung, weitere 200 Millionen Euro bereitzustellen. Interessenten sollten sich daher frühzeitig über die relevanten Stichtage informieren und ihre Anträge zügig bei der KfW-Bank einreichen, um von der Förderung zu profitieren.

Die Zukunft der Elektromobilität

Elektromobilität ist mehr als nur Elektroautos – sie ist ein umfassendes System, das durch die Integration erneuerbarer Energien sein volles Potenzial entfaltet. Mit einer durchdachten Planung können Sie Ihr Haus zu einem intelligenten Energiezentrum machen und so einen großen Schritt in Richtung Energieautarkie gehen.

Die Zukunft der Elektromobilität sieht trotz Herausforderungen vielversprechend aus. Die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Transportmitteln, Fortschritte in der Batterietechnologie und die Unterstützung durch Regierungen und Unternehmen weltweit zeigen, dass Elektrofahrzeuge eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Mobilität spielen werden.

Dieser Wandel ist nicht nur technologisch, sondern auch ein Schritt zu einer nachhaltigeren und saubereren Zukunft. Gemeinsam können wir die Herausforderungen meistern und eine Welt schaffen, in der Mobilität effizient, bequem und umweltfreundlich ist. Die Revolution der Elektromobilität hat begonnen – gestalten wir die Zukunft zusammen!

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Zum Autor

Dennis Julian Frühling

Dennis Julian Frühling ist als Werkstudent in der Marketing-Abteilung der SOMODO GmbH tätig. Bevor er zu SOMODO kam, absolvierte er ein Studium der Internationalen Betriebswirtschaftslehre an der BSP Business & Law School in Hamburg. Während seines Studiums verbrachte er ein Auslandssemester an der CESINE Centro Universitario in Spanien. Derzeit arbeitet er an seinem Master in Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Münster.

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2024-05-24T16:20:35+02:0024. Mai 2024|Technologie & Nachhaltigkeit|
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